Deutsche Linguistik

Christine IVANOV

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Frau. Christine Ivanov

Doktorandin

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Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsprojekt"Konnotativ erzeugte Genderstereotype in digitalen Medien" (LeitungProf. Gabriele Diewald) an der Leibniz Universität Hannover https://www.germanistik.uni-hannover.de/de/ivanov/.

 

Dissertation:

"Trivial, zu kompliziert, zu politisch und so weiter“ – Der Diskurs um geschlechtergerechte Sprache bei deutschen und schweizerischen Sprachpflegevereinen

Erstbetreuende:           Prof. Dr. Gabriele Diewald (Universität Hannover)

Zweitbetreuender:        Prof. Dr. Daniel Elmiger

Präsidentin der Jury:    Prof. Dr. Juliane Schröter

 

Abstract:

Geschlechtergerechte Sprache ist im deutschsprachigen Bereich seit gut 50 Jahren ein sowohl im öffentlichen als auch im fachlichen Diskurs der germanistischen Linguistik kontrovers diskutiertes Thema. Zentrale Akteur*innen im Diskurs um geschlechtergerechte Sprache stellen sogenannte „Sprachpflegevereine“ dar, in Deutschland der Verein Deutsche Sprache (VDS) und in der Schweiz der Schweizerische Verein für die deutsche Sprache (SVDS). Ihre Positionen werden in den Massenmedien rezipiert und sie haben dementsprechend Einfluss auf die öffentliche Meinungsbildung.

Zentrale Fragestellung meines interdisziplinär angelegten Dissertationsprojektes ist, wie das Thema in den Vereinszeitschriften des VDS und SVDS, die das Korpus der Arbeit darstellen, diskutiert wird, welche Kritiken formuliert werden, wie sich diese im Zusammenhang mit veränderten Forderungen feministischer Linguistik verändert haben.

Für die Analyse verbinde ich sozialwissenschaftlich orientierte Methoden (Kritische Diskursanalyse) mit Ansätzen linguistischer Diskursanalyse (DIMEAN). Auf diese Weise wird es möglich sprachliche und rhetorische Aspekte des Diskurses hinsichtlich ihrer gesellschaftlichen Bedeutung zu verorten und herauszuarbeiten, wie der Diskurs um geschlechtergerechte Sprache in antifeministische Diskurse eingebunden ist.

 


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