Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Die am häufigsten gestellten Fragen zur myCare Start-Dienstleistung und zum Evaluierungsprojekt haben wir nachfolgend zusammengestellt.

Die myCare Start-Dienstleistung orientiert sich am New Medicines Service (NMS) aus Grossbritannien, einer der am besten evaluierten und evidenzbasierten Dienstleistungen zur Unterstützung der Medikamenteneinnahme zu Beginn einer Behandlung. Research has shown that NMS improves early medication adherence (Elliott et al.,2016). Aufgrund dieser positiven Ergebnisse haben mehrere Länder den NMS übernommen. In der Schweiz wurde myCare Start (der Schweizer NMS) speziell für das Schweizer Gesundheitssystem entwickelt und wird derzeit im Rahmen des myCare Start-I-Projekts einer strengen Bewertung unterzogen. Ziel ist es, die klinische und wirtschaftliche Wirksamkeit zu messen, um die Integration in die Routineversorgung auf nationaler Ebene zu unterstützen. 

Das myCare Start-Modell wurde in enger Zusammenarbeit mit Ärzt:innen, Apotheker:innen sowie Patient:innen von 2023 bis 2025 speziell für das Schweizer Gesundheitssystem entwickelt.

Diese Anpassungen basieren auf: 

  • einer Kontextanalyse der Schweizer Primärversorgung
  • einem besonderen Fokus auf die Zusammenarbeit zwischen Apotheker:innen und Ärzt:innen bei der Behandlung von Langzeiterkrankungen

Dieser Prozess stellt sicher, dass die Dienstleistung praktisch, relevant und auf die Realität vor Ort abgestimmt ist. Die Entwicklung umfasste Treffen mit Interessengruppen (z. B. Ärzten, Apotheker:innen, Patient/innen, Versicherern, Gesundheitsbehörden), Einzelgespräche (mit Ärzt:innen, Apotheker:innen, Apothekenassistent/innen und Patient:innen) sowie kontinuierliches Feedback von potenziellen Nutzer/innen.
Dieser iterative Ansatz ermöglichte dem Forschungsteam, die Dienstleistung und die Tools entsprechend den konkreten Bedürfnissen vor Ort weiterzuentwickeln. Das myCare Start-I-Forschungsteam, bestehend aus Apothekern, Ärzten, Krankenschwestern, Statistikern und Gesundheitsökonomen, tauschte sich auch mit internationalen Gruppen aus, die ähnliche Dienstleistungen eingeführt haben, um die wichtigsten Erfolgsfaktoren und die erwarteten Herausforderungen zu identifizieren.
Das endgültige Modell zielt darauf ab, die interprofessionelle Versorgung sowohl in Apotheken als auch in Arztpraxen zu unterstützen. Seine Wirksamkeit wird derzeit im Rahmen des Projekts myCare Start-I evaluiert.

Das „I“ steht für „Implementation Science“ (Implementierungswissenschaft), eine Disziplin, die sich damit befasst, wie evidenzbasierte Praktiken nachhaltig in die reguläre Gesundheitsversorgung eingeführt und integriert werden können. Die Implementierungswissenschaft zielt darauf ab, die Lücke zwischen Forschung und klinischer Praxis zu überwinden, indem sie sich mit Methoden und Strategien befasst, die die Einführung, Integration und Nachhaltigkeit wirksamer Interventionen in Gesundheitssystemen ermöglichen.
Die myCare Start-I-Studie evaluiert nicht nur die klinischen und wirtschaftlichen Auswirkungen der Dienstleistung, sondern auch, wie myCare Start nachhaltig in die Schweizer Primärversorgung integriert werden kann.

Als Arzt, der an der myCare Start-I-Studie teilnimmt, spielen Sie eine wichtige Rolle. Ihre Teilnahme wurde so konzipiert, dass Sie myCare Start problemlos in Ihre tägliche Praxis integrieren können, mit minimalem Zeitaufwand und maximalem Nutzen. 
Sie werden gebeten:

  • ein kurzes Online-Schulungsmodul (ca. 15 Minuten) zu absolvieren, um sich mit dem Prozess der Überweisung Ihrer Patient:innen vertraut zu machen.
  • geeignete Patient:innen zu identifizieren, sie kurz über die Dienstleistung informieren und sie mithilfe der bereitgestellten Hilfsmittel (z. B. myCare Start-Überweisungsschein vom Arzt an den Apotheker, Informationsbroschüre für Patienten) an eine teilnehmende Apotheke überweisen.
  • Empfangen eines strukturieren kurzen Berichts vom Apotheker/der Apothekerin mit den wichtigsten Informationen über den Beginn der neuen medikamentösen Behandlung und die anfängliche Therapietreue des Patienten, den Sie bei Ihrem nächsten Termin mit dem Patienten verwenden können.
  • an kurzen Gesprächen mit dem Forschungsteam (maximal 4 Mal während des Rekrutierungszeitraums) teilzunehmen, um Ihre Erfahrung mitzuteilen. 
  • Ihre Meinung in kurzen online Fragebögen zu teilen und, wenn möglich, an einer kurzen Nachbesprechung (max. 30 Minuten) mit dem Forschungsteam teilzunehmen.

Ja, auf jeden Fall. Das Forschungsteam von myCare Start-I ist sich der zeitlichen Beschränkungen in der medizinischen Praxis bewusst und hat die Studie so konzipiert, dass sie sich reibungslos in Ihre Routineversorgung einfügt. Um Sie zu unterstützen, bieten wir Ihnen:

  • Ein 15-minütiges E-Learning-Modul mit praktischen Tipps zum Informieren von Patient:innen.
  • Ein "Material-Packet" mit:
    • Broschüren für Patient:innen, Poster, ein kurzes Erklärvideo zu myCare Start (verfügbar auf Französisch, Deutsch und Englisch)
    • PDF-Versionen können auf der "Informationen" Seite dieser Website heruntergeladen werden. 

Das Forschungsteam steht Ihnen während der gesamten Studie zur Verfügung. Unsere Kontaktdaten finden Sie auf dieser Seite.

Nein. Die myCare Start-Dienstleistung ersetzt nicht Ihre ärztliche Sprechstunde mit dem/der Patient:in. Sie soll Ihre Behandlung ergänzen, indem sie Patient:innen in der Anfangsphase einer neuen Langzeitbehandlung zusätzliche, strukturierte Unterstützung bietet, damit sie sich informieren und mit der Behandlung vertraut werden können. Die Rolle des Apothekers besteht darin, Informationen zu ergänzen, häufig gestellte Fragen oder Bedenken zu beantworten und den Patient:innen zu helfen, mehr Vertrauen in die Verwaltung ihrer medikamentösen Behandlung zu gewinnen. Medizinischen Entscheidungen sowie die klinische Nachsorge liegen weiterhin in Ihrer Verantwortung als verschreibender Arzt. Die Dienstleistung ergänzt (und dupliziert nicht) Ihre Arbeit, indem er die Patient:innen dabei unterstützt, engagiert und informiert zu bleiben und Schritt für Schritt ihre Therapietreue aufzubauen.

Die Überweisung von Patienten an die myCare Start-Dienstleistung bietet ihnen strukturierte Unterstützung in einer kritischen Phase: dem Beginn einer Langzeitbehandlung. Untersuchungen zeigen, dass viele Patient:innen in den ersten Wochen nach einer neuen Verschreibung Schwierigkeiten mit der Einhaltung der Medikamenteneinnahme haben und die Behandlung oft ohne Rücksprache abbrechen oder ändern.

Indem Sie Ihre Patienten zu zwei Nachsorgeterminen an einen geschulten Apotheker überweisen, bieten Sie ihnen:

  • Frühzeitige Klärung von Zweifeln oder Bedenken
  • Massgeschneiderte, schrittweise Wissensvermittlung über das Medikament
  • Hilfe beim Aufbau von Behandlungsgewohnheiten
  • Überwachung potenzieller früher Nebenwirkungen
  • Zusätzliche Unterstützung zwischen den Arztterminen.

Ihre Überweisung spielt eine wichtige Rolle bei der Stärkung der Patientenversorgung durch Zusammenarbeit.

Sie können Patient:innen überweisen, wenn Sie ihnen eine neue Langzeitbehandlung für eine der folgenden Erkrankungen verschreiben:

  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Hyperlipidämie
  • Diabetes
  • Atemwegserkrankungen (wie Asthma oder COPD)
  • Depressionen

Die Patienten müssen ausserdem die folgenden Kriterien erfüllen:

  • Sie müssen mindestens 18 Jahre alt sein.
  • Sie müssen eine obligatorische Grundkrankenversicherung in der Schweiz haben.
  • Sie müssen in der Lage sein, ihre Behandlung selbstständig zu verwalten (ohne professionelle Hilfe zu Hause).
  • Sie dürfen in den letzten 3 Monaten nicht an einem ähnlichen Aufklärungsprogramm teilgenommen haben.

Nein. Obwohl Hausärzte eine zentrale Rolle spielen, ist der Service nicht auf sie beschränkt. Wenn Sie Facharzt sind und eine Langzeitbehandlung für eine der förderfähigen Erkrankungen verschreiben, können Sie gerne teilnehmen. Jede/r zugelassene Arzt/Ärztin, die/der eine Behandlung für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Hyperlipidämie, Diabetes, Depressionen, Atemwegserkrankungen wie Asthma oder COPD einleitet, kann seine/ihre Patienten/Patientinnen an die myCare Start-Dienstleistung überweisen.

Ja. Als verschreibender Arzt oder Ärztin erhalten Sie vom Apotheker oder von der Apothekerin einen zusammenfassenden und strukturierten Bericht, sobald ein Patient die myCare Start-Dienstleistung abgeschlossen hat.
Dieser Bericht fasst die beiden durchgeführten Gespräche, die Erfahrungen der Patient:innen mit dem neuen Medikament, eventuell angesprochene Bedenken sowie gegebenenfalls Empfehlungen für die weitere Behandlung zusammen.
Der Bericht wird per sicherer E-Mail versandt, um die Kontinuität der Versorgung und die Zusammenarbeit zwischen Ihnen und dem/der Apotheker:in zu unterstützen. Wir laden Sie ein, die vom Apotheker oder der Apothekerin übermittelten Informationen bei Ihrem nächsten Arztbesuch mit Ihren Patient:innen zu berücksichtigen und die Zusammenarbeit mit der Apotheke bezüglich dieser Patient:innen bei Bedarf fortzusetzen.

Nein. In dieser Phase der Evaluierung ist die myCare Start-Dienstleistung für Patient:innen, die an der Studie teilnehmen, sowie für ihre Krankenversicherung völlig kostenlos.

Die myCare Start-Konsultationen werden ausschliesslich von geschulten Apotheker:innen durchgeführt. Pharmaassistent:innen führen keine Konsultationen. Allerdings spielen die Pharmaassistent:innen eine wichtige unterstützende Rolle, insbesondere bei der Identifizierung geeigneter Patient:innen, der Bereitstellung von Informationen zur Dienstleistung oder der Unterstützung bei administrativen Aufgaben, wie z. B. der Erfassung von E-Mail-Adressen im Rahmen des Einwilligungsprozesses.
Alle myCare Start-Konsultationen werden von einer Apotheker:in geführt, um die Qualität und Kohärenz der Dienstleistung entsprechend den beruflichen Standards und dem Studienprotokoll zu gewährleisten.

Der myCare Start-Überweisungsschein ist ein Hilfsmittel, mit dem Sie berechtigte Patient:innen auf diese Dienstleistung hinweisen können. Wir empfehlen Ihnen, diesen Schein an die Verschreibung zu klemmen, um die Patientin oder den Patienten über die Existenz dieser Dienstleistung zu informieren und sie oder ihn zur Teilnahme einzuladen.
Der Patient legt diesen Überweisungsschein dann in seiner teilnehmenden Apotheke vor, wo der Apotheker die myCare Start-Konsultationen einleitet. Wenn der Patient keine Stammapotheke hat, findet er die Liste der teilnehmenden Apotheken, indem er den QR-Code auf dem Überweisungsschein scannen kann.
Der Überweisungsprozess, einschliesslich der Verwendung des Gutscheins, wurde gemeinsam mit Ärzten entwickelt, damit er sich nahtlos in die alltägliche medizinische Praxis einfügt und den Erwartungen der Patienten entspricht, die den Wunsch geäussert haben, dass ihr Arzt in den Prozess einbezogen wird (gemäss unserer Kontextanalyse).
Alle praktischen Informationen zur Verwendung des Überweisungsscheins finden Sie im Schulungsmodul für Ärzte.

Sie können ihnen erklären, dass ihre Teilnahme zwei 10-minütige Konsultationen mit einem Apotheker zwischen zwei Arztterminen umfasst. Der Apotheker oder die Apothekerin sendet Ihnen eine Zusammenfassung dieser Konsultationen zu, um die Abstimmung zwischen Ihnen, dem Apotheker und den Patient:innen hinsichtlich der neuen Behandlung sicherzustellen. Die Einführung eines neuen Medikaments ist nicht immer einfach. Um ihr die gebührende Aufmerksamkeit zu schenken, müssen die Bedenken der Patient:innen im Mittelpunkt der Zusammenarbeit stehen.

 

Sobald der Patient die myCare Start-Dienstleistung in Anspruch nimmt, wird ihm der Apotheker oder die Apothekerin – nur mit seiner Zustimmung – vorschlagen, an der wissenschaftlichen Evaluierung der Dienstleistung teilzunehmen. Diese Evaluierung wird vom Bund verlangt, um eine zukünftige Erstattung der Dienstleistung in Betracht zu ziehen.

In diesem Rahmen wird der Patient gebeten, bestimmte Angaben zur Einnahme seiner verschriebenen Medikamente und zur erhaltenen Behandlung zu machen und innerhalb von zwölf Monaten fünfmal einen Fragebogen auszufüllen, was etwa 5 bis 10 Minuten dauert.

Es ist wichtig zu betonen, dass Sie nicht am Follow-up der Studie beteiligt sind. Die beteiligten Apotheker:innen wurden speziell für den Einwilligungsprozess zur Evaluierung der Dienstleistung geschult und können die Fragen der Patient:innen beantworten. Alle Aspekte im Zusammenhang mit der Unterzeichnung der Einwilligung und der Datenerhebung werden vom Forschungsteam übernommen. Bei Bedarf können sich die Patientinnen und Patienten auch direkt an das Forschungsteam wenden.

Die Teilnahme ist vollkommen freiwillig und die Patient:innen können jederzeit aus der Evaluierung ausscheiden, ohne dass dies Auswirkungen auf ihre Behandlung in der Arztpraxis und in der Apotheke hat.

Für weitere Informationen verweisen wir Ihre Patient:innen an die teilnehmenden Apotheken oder an die Informationsunterlagen zur Studie, die auf der Seite „Informationen“ der Website myCare Start verfügbar sind.

Ja. Es gibt eine Liste der berechtigten Medikamente, die Ihnen dabei hilft, die Verordnungen der Dienstleistung myCare Start zu erkennen. Diese Liste beinhaltet die ATC-Codes und kann unter Informationen auf der myCare Start-Website heruntergeladen werden.  

Zur Information: Bei Nutzung der medizinischen Plattform SOKLE ist die automatische Erkennung der ATC-Codes integriert. Das System benachrichtigt Sie automatisch, wenn das verschriebene Medikament die Kriterien für eine Überweisung an die Dienstleistung erfüllt.

Ja. Im Rahmen der myCare Start-I-Studie werden teilnehmende Ärzte gebeten, Online-Fragebögen auszufüllen. Diese ermöglichen dem Forschungsteam, besser zu verstehen, wie die Dienstleistung in der Praxis funktioniert und wie sie in den täglichen medizinischen Alltag integriert werden kann. Das Ausfüllen dauert etwa 5 bis 15 Minuten pro Fragebogen. Die Fragebögen erfassen Ihren beruflichen Werdegang, die Zusammenarbeit mit Apothekern, die Organisation Ihrer Praxis sowie die Akzeptanz und Umsetzung der myCare Start-Dienstleistung in Ihrem Umfeld. Sie sind so gestaltet, dass sie schnell, einfach und nützlich sind, um wertvolle Einblicke in die Nutzung der Dienstleistung in der Praxis zu gewinnen.

Wenn mehrere Ärzte derselben Praxis teilnehmen, werden einige Fragebögen individuell ausgefüllt, während andere von einem einzigen Kollegen ausgefüllt werden, der als „Referenzperson“ (practice champion) benannt wird.

Im Bereich der Implementierungswissenschaft ist ein Practice Champion eine Bezugsperson innerhalb der Organisation, die das Projekt vor Ort steuert, den Kontakt zum Forschungsteam pflegt und praktisches Feedback zur Umsetzung gibt. Die Fragebögen wurden so gestaltet, dass sie unkompliziert, zügig und nützlich sind und gleichzeitig wichtige Erkenntnisse über die Nutzung des Dienstes in der Praxis liefern.

Es handelt sich um Treffen, die für Ärztinnen, Ärzte sowie Apothekerinnen und Apotheker organisiert werden, die an der Studie myCare Start-I teilnehmen. Ziel ist es, praktische Erfahrungen auszutauschen und die interprofessionelle Zusammenarbeit zu fördern. Durch ihre Teilnahme erhalten Ärzte und Apotheker Fortbildungs- oder Weiterbildungspunkte.

Dieser Erfahrungsaustausch bietet insbesondere die Möglichkeit:

  • die Diskussion über die praktische Umsetzung der Dienstleistung im Alltag
  • den Austausch von Erfahrungen über Herausforderungen und Erfolge
  • die Klärung der Rollen, Erwartungen und Kommunikationswege aller Beteiligten
  • die Stärkung des Vertrauens und des gegenseitigen Verständnisses zwischen Ärzten und Apothekern.

Die Teilnahme ist freiwillig, und die Sitzungen sind kurz sowie effizient. Das Forschungsteam organisiert diese interprofessionellen Treffen nach Ihrer Verfügbarkeit.

Im Rahmen der Kontextanalyse und der Diskussionsgruppen während der Projektvorbereitung berichteten Ärzte und Apotheker, dass sie in ihrem Alltag nur wenige Gelegenheiten zum direkten Austausch haben. Mehrere betonten, dass ein kurzer Raum für den Austausch die Zusammenarbeit und Koordination erheblich verbessern könnte. Deshalb wurden diese Treffen initiiert: Sie sollen die integrierte Versorgung fördern und langfristige Beziehungen zwischen den Gesundheitsfachleuten über das Projekt hinaus aufbauen.

Es besteht keine finanzielle Vergütung für Ihre Teilnahme. Ihr Beitrag ist jedoch für das Projekt myCare Start-I äusserst wertvoll. Wir hoffen, dass die myCare Start-Dienstleistung dazu beitragen wird, die Bedürfnisse von Patienten, die eine neue Langzeitbehandlung beginnen, besser zu erfüllen und ihre medizinische Nachsorge zu erleichtern. Durch Ihre Teilnahme helfen Sie, eine Dienstleistung zu evaluieren und mitzugestalten, die die Medikamenteneinnahme verbessern, die interprofessionelle Zusammenarbeit stärken und die Versorgung der Patientinnen und Patienten in der Schweiz sicherer und besser koordiniert machen könnte. Das Institut universitaire de médecine de famille et de l'enfance (IuMFE) der Universität Genf vergibt Fortbildungspunkte an teilnehmende Ärzte. Ärzte, die das Schulungsmodul absolvieren und an den interprofessionellen Treffen teilnehmen, erhalten jeweils 1 Punkt pro Sitzung.

Das Projekt wird von den Instituten für Familienmedizin und Primärversorgung der Universitäten Genf, Lausanne, Bern, Basel, Zürich und Freiburg unterstützt.

University of Geneva: Research group on medication adherence and interprofessionality

mycarestart(at)unige.ch