Recherche

Entdeckungsreise durch die «Einbürgerungslandschaft Schweiz»

[FR] - [DE] - [IT]

 

Die Reise durch die «Einbürgerungslandschaft Schweiz» zeigt spannende Zusammenhänge:

  • Wie viele Personen werden in Winterthur, Domat/Ems oder Biel ordentlich eingebürgert?
  • Wie stehen die einzelnen Gemeinden und Kantone im Einbürgerungsvergleich da?
  • Welche Staatsbürgerschaft haben Personen, die sich ordentlich einbürgern lassen?

 

Die interaktiven Karten, Grafiken, und Tabellen beziehen sich entweder auf «rohe» oder «standardisierte» Einbürgerungsquoten.

Rohe Einbürgerungsquoten errechnen sich aus der Zahl der Einbürgerungen, die durch die Zahl der Ausländerinnen und Ausländer dividiert wird. Liegt beispielsweise die Einbürgerungsquote in einer Gemeinde bei drei Prozent, so wurden 3 von 100 Ausländerinnen und Ausländern eingebürgert. Liegt die Einbürgerungsquote von italienischen Staatsangehörigen bei vier Prozent, so wurden 4 von 100 Italienerinnen und Italienern eingebürgert.

Standardisierte Einbürgerungsquoten beziehen sich auf Standardpopulationen. Durch die Standardisierung der statistischen Daten zur ordentlichen Einbürgerung werden Unterschiede in Bezug auf die Altersstruktur, den Geburtsort und die Aufenthaltsdauer der ausländischen Bevölkerung aufgehoben.

Alter, Geburtsorts und Aufenthaltsdauer haben einen Einfluss auf die Häufigkeit der ordentlichen Einbürgerungen. So ist beispielsweise die Einbürgerungsquote von jungen Ausländerinnen und Ausländer, die in der Schweiz geboren sind, viel höher als die Einbürgerungsquote von langansässigen Ausländerinnen und Ausländern, die weniger häufig ein Gesuch um Einbürgerung stellen. Die Zusammensetzung der ausländischen Bevölkerung ist jedoch nicht in allen Gemeinden gleich. Dies führt dazu, dass sich die Unterschiede hinsichtlich Altersstruktur, Geburtsort und Aufenthaltsdauer auf die Einbürgerungsquote auswirken. Durch die Standardisierung der statistischen Daten werden die Unterschiede ausgeblendet. Die lokalen Unterschiede, die sich aus den standardisierten Daten ergeben, sind das Resultat der jeweiligen Einbürgerungspraxis. Eine hohe standardisierte Einbürgerungsquote verweist auf eine liberale Einbürgerungspraxis, eine tiefe standardisierte Einbürgerungsquote verweist auf eine restriktive Einbürgerungspraxis.

 

Die ordentliche Einbürgerung im Vergleich 1992 – 2017 

Vergleich nach Gemeinde

Vergleich nach Kanton

Vergleich nach Nationalität

Vergleich nach Gemeinde/Kanton und Nationalität

 

Ordentliche Einbürgerungsquoten in den Schweizer Gemeinden  

Klicken Sie auf eine Gemeinde, um die Quote, die Gesamtzahl der Einbürgerungen und die drei wichtigsten Nationalitäten zu sehen. 

Rohe Quote

Standardisierte Quote

01.jpg

1992-1996

5.jpg

1992-1996

02.jpg

1997-2003

6.jpg

1997-2003

03.jpg

2004-2010

7.jpg

2004-2010

04.jpg

2011-2017

8.jpg

2011-2017

 

 

Ordentliche Einbürgerungsquote nach Gemeindegrösse 1992 – 2017  

Rohe Quote 

Standardisierte Quote

tc_brut_small.jpg

1992-2017

Nach Größe der Gemeinde

tc_stand_small.jpg

1992-2017

Nach Größe der Gemeinde

 

Die Karten und Graphiken enthalten aktualisierte Zahlen zur Studie «Die Einbürgerungslandschaft Schweiz – Entwicklungen 1992-2010».

Excel-Tabellen zu den rohen und standardisierten Einbürgerungsdaten können bezogen werden : philippe.wanner(at)unige.ch

Karten: Juan Galeano, NCCR On the Move
Umsetzung: Philippe Wanner, Université de Genève, NCCR On the Move
Daten : STATPOP, BSV

Diese Seite wurde im Auftrag der Eidgenössischen Migrationskommission EKM erstellt.

d.jpg